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Das Kordillerengebirge entlang der Karibikküste im Norden Venezuela's birgt in Höhen von ca. 1000 MüM noch einige Restbestände tropischen Nebelwaldes. Tropische Bergnebelwälder gehören zu den artenreichsten und gleichzeitig zu den gefährdetsten Landökosystemen der Erde.  Dieser einzigartige Naturraum bildet auch die Lebensgrundlage einer kleinbäuerlichen Bevölkerung und liegt teilweise in großstädtischem Einzugsgebiet. Der wachsende Siedlungsdruck bewirkt  seine schnell voranschrei- tende Zerstörung. Verstärkte Unwetter und Bodenerosion sowie Temperaturanstieg und Trinkwasser- knappheit sind leicht beobachtbare Folgen der menschlichen Einflussnahme, die die Entwicklungs- chancen der  -  sozio-ökonomisch ohnehin benachteiligten  - einheimischen Bevölkerung zusätzlich vermindern.

 

 

 

 

 

 
 
 

gerodete Hänge, Küstenkordillere (Bild:W. Merle)

 Bewohner der Küstenkordilere (Bild: P. Bergmann)

 

Mit dem Aufbau eines GIS-gestützten Umweltinformationssystems an verschiedenen  Stellen der vene-zolanischen Küstenkordillere möchte FOREST WATCH die Wissensbasis für nachhaltige Schutz- maßnahmen schaffen und einen Beitrag zum Aufbau eines globalen Schutzgebietsnetzes für Tropen- wälder leisten. Auf der östlichen Halbinsel Paria  leisteten die Projektträger bereits seit 1996 mit wissenschaftlicher Grundlagenarbeit einen konkreten Beitrag zum Erhalt lebensfähiger Nebelwald- gebiete. Seit 2008 unterstützt FOREST WATCH lokale Partnerorganisationen im zentral gelegenen Gebiet des Naturparks Ávila. Seit 2012 unterstützt Forest Watch ein Nebelwaldschutzprojekt in Aguirre in den "Valles Altos de Carabobo", nahe der Großstadt Valencia. 

 

 

 

 

 

Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft die Arbeitsoberfläche des Web-GIS "Forest Watch" für das Projektgebiet  "Naturpark Avila" nördlich der Hauptstadt Caracas. 

 
 Bild: M. Scholz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebirgszug "El Avila" aus Vogelperspektive 

 

 

 
 Bild: Dr. W. Meier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Schematische Darstellung der Vegetationszonen entlang der Küstenkordillere: 

 

 

 
 Bild: T. Wiersberg

 

 

Die venezolanische Karibikküste birgt noch einen weiteren, gänzlich anderen tropischen Waldtyp von außergewöhnlich hoher Biodiversität: Mangroven. Der Nationalpark Morrocoy bildet - zumindest formal - ein Refugium für dieses einzigartige Ökosystem, allerdings ist die sensible Pflanzen- und Tiergemeinschaft der flachen Küstengewässer zwischen den Ortschaften Tucacas und Chichivirichi und der vorgelagerten Korallenbänke stark belastet durch nahegelegene petro-chemische Industrieanlagen in Puerto Cabello und durch einen wenig regulierten inländischen Massentourismus. Das Projekt Forest Watch entwickelt derzeit neue Partnerschaften mit lokalen Organisationen, um sein Know-how in Zukunft auch für den Schutz der bedrohten Mangroven-wälder nutzbar zu machen. Die aktuelle Studie unserer venezolanischen Praktikantin MSc. Maria Beatriz Rosell bietet einen weitgefächerten Einblick in die Struktur und die Problemlage des Naturraumes Morrocoy. 

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