Rückmeldungen einiger Forest Watch PraktikantInnen

K.D.
Nun bin ich bereits seit etwa zwei Monaten in Venezuela. Als ich mich Ende September im zu dieser Zeit gerade recht kalten Deutschland auf den Weg gemacht habe, um in der Ferne zu leben und zu arbeiten, hatte ich keine genaue Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Am Flughafen in Maiquetia wurde ich von T. abgeholt und kam während der knapp einstündigen Fahrt zu unserem Wohnort aus dem Staunen kaum mehr heraus. Linkerhand der Blick auf das Karibische Meer, rechterhand auf die steil ansteigenden Berge der Küstenkordillere und darin eingebettet Dörfer und Städte, die sich nicht nur in baulicher Hinsicht, sondern vor allem durch die ihnen eigene Stimmung und Lebhaftigkeit stark von den mir bisher vertrauten deutschen Städten unterscheiden. Bei der Ankunft in unserer Wohnung wurde ich von den über uns lebenden Vermietern begrüßt. Das Ehepaar mit den drei Söhnen hat mir einen ersten Eindruck der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Venezolaner vermittelt, der sich bei jedem Gespräch noch mehr vertiefte. Mein erster Arbeitseinsatz begann zwei Wochen nach meiner Ankunft hier. Mit S., dem dritten Kollegen im Bunde, war ich für 12 Tage oberhalb von Caracas im Nationalpark „El Avila“. Dort haben wir unser Zelt bei einer Gruppe von „Sendereos“ aufgeschlagen, die dort einen Baumwipfelpfad anlegen. Nachdem wir inzwischen noch einige weitere Vermessungsexkursionen gemacht und Biotope kartiert haben, ging es nun erneut nach oben. Diesmal etwas weiter östlich, zum Topo el Valle. Von dort oben habe ich den definitiv schönsten Ausblick während meines gesamten Aufenthaltes hier genossen!!

N.W.
Wir sind in einem ruhigen beschaulichen Dörfchen zwei Autobusstunden von Caracas entfernt untergebracht. Die Bewohner begegnen uns mit warmherziger Offenheit. Besonders Marianna, unsere Vermieterin, erwies sich als wahrer Glücksfall. Wir wurden herzlich in ihrer Familie aufgenommen. Außerdem hat sie uns zum Fischen mitgenommen. Unsere Wohnung befindet sich nur ein paar Meter vom Meer entfernt, was ich, so oft es mir möglich ist, ausnutze. Neulich sind wir mit Freddy, unserem Führer, vier Tage unterwegs gewesen um den Weg zur Tierra Blanca, einem 1200m hoch gelegenen Gipfel, zu erkunden.Oben auf dem Gipfel war es einfach fantastisch. Es ist unbeschreiblich schön wie der Nebel langsam über die Berge zieht um im Tal zu verschwinden.

M.S.
Generell sind alle sehr herzlich und offen, du kannst dich mit jedem Fremden eine Stunde unterhalten und fühlst Dich nach 2 Minuten wohl. Leider in Deutschland meistens nicht möglich, da die Mehrheit nur auf sich selbst fixiert ist und (fremde) Menschen um sich herum nicht wahrnimmt. Schade. Hier sind alle gut gelaunt und strahlen den ganzen Tag Lebensfreude aus, sind fasziniert von allem was du sagst und bieten dir ehrliche Hilfe in jeder Lage an. Letzte Woche war ich komplett in Caracas am Instituto de Estudios Avanzados. Dort gab es 2 Tage Workshops und Seminare und weitere 2 Tage Projektpräsentationen. Es war ein Kongress über Geomatik, super interessant alles. Viele neue Leute kennen gelernt und haufenweise Visitenkarten gesammelt. Nachts habe ich bei einem deutschen Lehrer vom Colegio Humboldt gepennt. Was hier in dem Land an Projekten am Start ist, das ist der Hammer! In jeder Ecke macht irgendwer irgendwas mit GIS und braucht Hilfe, hat Ideen und und und. Die vorgestellten Projekte waren durchwegs interessant und ich könnte mir vorstellen vor allem im Bereich Fernerkundung mit Luft- und Satellitenbildauswertung ne Diplomarbeit zu schreiben.

C.L.
Mittlerweile befinden wir uns nun tatsächlich schon ein bisschen mehr als 2 Wochen hier in Venezuela. Wohnen tun wir bei einer sehr netten Frau, seit dem ersten Tag steht sie uns bei allem zur Seite. Wir lernen venezolanisch zu kochen, Arepas, Empanadas, Plantanos, Pescado... Suuuuper und sehr lecker. … ich muss sagen, dass ich keinen meiner vielen Auslandsaufenthalte bisher so intensiv erlabt habe, wie Venezuela. Und das liegt an den Menschen. Sie sind offen, herzlich und immer interessiert … man lernt die Leute und ihre Art zu lieben, keine Frage.

G.N.
Die Menschen hier sind einfach fantastisch! Bin noch nie irgendwo so herzlich aufgenommen, integriert und umsorgt worden. Die Lebenseinstellung und Energie die diese Menschen haben, ist umwerfend! Eine Person kann einen kompletten Bus in ein paar Sekunden in eine Party verwandeln. Meine Tourismusumfrage ist getan und lief fantastisch! Ich hatte 3 tatkräftige Helferinnen denen ich für ihre Hilfe sehr dankbar bin. Wenn ich mir vorstellen würde, so eine Umfrage in Deutschland zu unternehmen, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Resonanz ähnlich gut gewesen wäre.

P.G.
Jetzt sind schon drei Wochen vergangen, seit ich wie einst Alexander von Humboldt auf seiner großen Südamerika Reise, Fuss auf die Küste Venezuelas gesetzt habe. Auf den ersten Exkursionen, die mich auch schon ans östliche Ende des Nationalparks geführt haben, konnte ich bereits viele Informationen zusammentragen. Man kommt nicht umhin, die Exkursionen in den Wald und Ausflüge nach Caracas auch einfach zu genießen. Seien es die Strände - die Bilder in Prospekten alt aussehen lassen, das venezolanische Temperament, das überall in der Luft liegt, oder die extravagante karibische Küche. Letzere lässt in ihrer Perfektion, dank meiner sehr herzlichen Gastgeberin, täglich meinen Gürtel schrumpfen.

K.B.
Am Flughafen ging alles sehr schnell und reibungslos über die Bühne, anders als erwartet. Nach dem wir dann fast 24 Stunden unterwegs waren, kamen wir in unserem Haus an. Unsere Hausomi kümmert sich sehr lieb um uns, kocht uns ab und zu leckere einheimische Gerichte wie Arrepas und stellt uns unzähligen Leuten vor. Unser eigenes Büro an der Uni hat einen super schönen Ausblick, und die Studenten und Professoren sind alle sehr nett zu uns, und helfen uns wo sie können. Die ersten Exkursionen in die Berge, entlang des Rio Camuri waren für uns sehr spannend. Wir haben die ersten Eindrücke des El Avilas bekommen, und waren sofort begeistert!

C.M.
Die erste Woche in Venezuela ist nun vorbei, und ich muss sagen, die Zeit verging richtig schnell. So viele neue Eindrücke und Herausforderungen haben uns überrascht. Am Flughafen wurden wir von T. abgeholt und konnten sogleich in Naiguata unsere Gastfamilie begrüen. Am nächsten Tag ging es sofort an die Uni, wo wir auf die Studenten trafen, die nun nach Deutschland abgereist sind und dort durch die Summerschool ein paar Wochen Deutschland kennen lernen. Die Studenten und Professoren sind alle sehr, sehr nett...nehmen sich immer Zeit für uns und versuchen uns zu helfen wo es nur geht. Es ist einfach traumhaft hier: die Landschaft, die netten Leute, das Wetter.

J.B.
Ich bin nun seit 4 Wochen in Venezuela und habe mich schon sehr gut eingelebt. Anfangs hat mir die Zeitumstellung Probleme gemacht, doch nach einer Woche hatte ich mich sowohl daran, als auch an das Klima gewöhnt. Mein Zimmer ist vollkommen zufriedenstellend und das Wohnheim ist ein guter Ort um als Fremder Leute kennenzulernen und Freunde zu finden. Die Anwohner sind alle sehr interessiert an mir, da sich hier eher selten Ausländer aufhalten. Besonders keine Europäer. Jeder möchte etwas über Deutschland und die Menschen dort erfahren … Ich bin nun schon ueber 2 Monate in Venezuela. Bisher war meine Zeit hier fast ausschliesslich gut. Leider wurde ich vor 3 Wochen ausgeraubt und brauchte danach einige Tage um mich wieder zu fangen. Doch ich bin froh, dass ich mich entschieden habe zu bleiben. Ich wusste vorher, dass die Sicherheitlage hier nicht besonders gut ist, aber geschockt war ich natuerlich trotzdem. Gut, man lernt aus allen Erfahrungen. Besonders aus solchen, die einen so ueberrumpeln und erstmal so aus der Fassung bringen. Eine schoene Sache, die ich aus diesem Erlebnis mitnehmen konnte, ist die unglaubliche Fuersorge und der Zusammenhalt der Menschen die einen umgeben. Das durfte ich hier erleben. Die Hilfsbereitschaft ist nahezu grenzenlos. Wir haben alle zusammengehalten und gemeinsam verarbeitet, was uns passiert ist. Innerhalb weniger Tage hat mir ein Freund seinen Computer repariert und mir alles besorgt, was ich zum Arbeiten brauchte. So kann ich meine Arbeit fast ohne Einschraenkung fortfuehren. Auch in der Universitaet waren alle sehr besorgt und ich werde von allen Seiten unterstuetzt.

L.H.
Die Zeit hier gab mir die Gelegenheit, eine völlig andere Welt kennen zu lernen und mit den Einheimischen zusammenzuarbeiten. Zudem blieb mir viel Zeit zum Nachdenken, zum Reflektieren und auch, um unsere Welt und mein Leben in Deutschland mal von einer ganz anderen Perspektive zu beleuchten. Vielen Dank an alle, die mich bei meinem Projekt unterstuetzt haben - es war eine tolle Erfahrung, von der ich sicher noch lange profitieren werde!

S.S.
Nun ist es mittlerweile schon die achte Woche, die ich in Venezuela verbringe und den karibischen Sonnenschein genieße. Die Zeit vergeht schnell, mir bleiben nunmehr kaum zwei Monate im Projekt. Man sagt, dies sei ein gutes Zeichen, dass es einem gut gehe. In dem Fall kann ich dem zustimmen. Meine Arbeit macht mir Spaßund ich fühle mich in meinem neuen Umfeld gut aufgenommen.

M.F.
Unsere Unterkunft ist eine kleine Welt für sich und hat sehr nette Mitarbeiter. Auch bei meinen Arbeitstagen im Dschungel oder in den Bergen gibt es mit etwas Glück viel zu entdecken. Wie diese Boa, die auf unserer Rückfahrt unseren Weg kreuzte.

D.N.
Der zwischenmenschliche Umgang ist immer herzlich und es herrscht ein sehr angenehmes Klima. Das überschaubare Dorf bietet ein sehr angenehmes und sicheres Umfeld. Die Arbeit macht uns sehr große Freude. Es ist ein schönes Gefühl, daran teilzuhaben, wie vielleicht eines Tages unser Projektgebiet in einen geschützten Nationalpark integriert wird.

B.K.
Wir sind hier super mit allem versorgt. Bewundernswert hier ist, dass der Umgang unheimlich herzlich ist. Die Arbeit in den Bergen macht eine Menge Spaß und ist jedes Mal ungemein produktiv. Besonders bewundernswert finde ich, dass sich A. mit uns auf einer Augenhöhe unterhält und in jedem Bezug unsere Arbeit unterstützt.

A.P.
Nach zwei Wochen in Venezuela habe ich mich eingelebt und fühle mich sehr wohl. Das letzte Wochenende haben wir als Team auf einer Hütte auf La Copa, dem höchsten Berg der Region, verbracht. Wir konnten uns detailliert über unsere individuellen Projektziele austauschen und unser weiteres Vorgehenaufeinander abstimmen.

S.H.
Die Ankunft und Akklimatisierung vor Ort wurde mir durch die offene und herzliche Art enorm erleichtert.Nach drei Wochen fühle ich mich recht wohl. Der Kontakt zu Menschen war schnell aufgebaut. Ich fühle mich gut integriert und akzeptiert. Wir als PraktikantInnen versuchen uns so gut wie es geht in den alltäglichen Ablauf einzugliedern. Faktisch sind wir dennoch in erster Linie mit unserer Arbeit im Projekt beschäftigt.

M.W.
Schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich wie zu Hause. Der Alltag ist sehr angenehm und die Aktivitäten auf dem Gelände machen mir viel Spaß. Insgesamt habe ich das Gefühl, hier in dem Projekt gut angekommen zu sein und bald gute Ergebnisse vorzeigen zu können.